

MAXIM VENGEROV & DSO
Den Tag ergreifen, im Klang verweilen – wo Musik die Zeit anhält.
Potsdam, Nikolaisaal
Shor, Tschaikowsky und Beethoven öffnen den Moment, lassen Zeit fließen und zugleich innehalten. Ein Abend voller musikalischer Präsenz: Carpe Diem im Nikolaisaal.
Shors „Carpe Diem“, erstmals in Potsdam zu hören, versteht das Konzert als Gegenwartskunst: klare Linien, leuchtende Kantabilität und virtuose Transparenz. Tschaikowskys D-Dur-Konzert antwortet mit unmittelbarer Emotionalität und weit gespanntem Ausdruck – ein Prüfstein für große Geiger, der Klang zu Erzählung werden lässt.
Nach der Pause entfaltet Beethovens Siebte ihre unerbittliche rhythmische Energie: ein Werk, das aus Bewegung Form schafft und den Raum in Schwingung versetzt.
Maxim Vengerov – Grammy-Preisträger und einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit – gestaltet den Abend mit klanglicher Souveränität und innerer Spannung. Das DSO Berlin unter Christoph Koncz setzt Kontraste klar und öffnet Räume von Kraft und Leuchtkraft. Ein Konzert, das nachhallt.
Alexey Shor | Violinkonzert Nr. 6 „Carpe Diem“
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky | Violinkonzert D-Dur op. 35
Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Maxim Vengerov, Violine
Christoph Koncz, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

MAXIM VENGEROV & DSO BERLIN
Den Moment ergreifen, im Klang verweilen – dort, wo Musik die Zeit anhält.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Er gehört zu den prägenden Stimmen der internationalen Musikszene: Maxim Vengerov, Grammy- Preisträger und Solist mit unverwechselbarem Ton, dessen Spiel aus Erfahrung, Neugier und klanglicher Präzision lebt. Wenn er mit dem DSO Berlin im Großen Saal der Philharmonie auftritt, entsteht kein repräsentatives Ritual, sondern ein Abend, der Gegenwart hörbar macht.
Tschaikowskys Violinkonzert bildet den emotionalen Kern: offen, weit, erzählerisch. Vengerov gestaltet diese Musik mit jener seltenen Mischung aus innerer Ruhe und glühender Intensität, die nichts vorführt und alles von innen heraus entstehen lässt.
Zuvor erklingt Alexey Shors Violinkonzert Nr. 6 Carpe Diem – erstmals in der Berliner Philharmonie. Ein Werk klarer Linien, leuchtender Kantabilität und fein gesetzter Brillanz, das den Moment mit wacher Aufmerksamkeit betrachtet. Dass Vengerov es hier vorstellt, verleiht dem Abend besondere Spannung.
Nach der Pause richtet Beethoven den Blick weiter: Die Siebte Symphonie, ein Gefüge aus rhythmischer Energie und pulsierender Bewegung, das das DSO Berlin unter Christoph Koncz mit Klarheit und Weite entfaltet.
Ein Konzert, das Vergangenheit, Gegenwart und Neugier verbindet – und den Moment hörbar werden lässt.
Alexey Shor | Violinkonzert Nr. 6 „Carpe Diem“
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky | Violinkonzert D-Dur op. 35
Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Maxim Vengerov, Violine
Christoph Koncz, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Capriccio
Essener Philharmoniker
Unter der Leitung von Andrea Sanguineti spannen die Essener Philharmoniker einen Klangbogen, der von der leuchtenden Farbigkeit Tschaikowskys bis zur weitgespannten Architektur Schuberts reicht. Tschaikowskys Capriccio Italien entfaltet eine lebendige, fast tänzerische Energie, in der sich orchestrale Brillanz und mediterranes Kolorit verbinden. Alexey Shors Klavierkonzert Nr. 1 eröffnet dem kanadischen Pianisten Kevin Chen Raum für Gestaltung: mit technischer Präzision, konzentriertem Ausdruck und einer feinen Balance zwischen Virtuosität und lyrischer Intensität. Chen, Sieger des Concours de Genève und des Franz Liszt International Piano Competition in Budapest, interpretiert die klar strukturierten Melodien Shors mit souveräner Sicherheit und feiner nuancierter Ausdruckskraft. Schuberts „Große“ Sinfonie in C rundet den Abend mit einer majestätischen Weite und harmonischer Klarheit ab, die zugleich Ruhe und Spannung erzeugt – ein Konzert, das die Kraft der Musik und die Präzision der Aufführung auf elegante Weise vereint
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Capriccio Italien op. 45
Alexey Shor
Klavierkonzert Nr. 1
Franz Schubert
Sinfonie in C-Dur „Große“
Kevin Chen (Klavier)
Andrea Sanguineti (Dirigent)

Erzählte Töne
Violinabend
Beethoven-Haus Bonn
Zwei Ausnahmemusiker ihrer Generation begegnen sich in einem Programm von seltener Ausdrucksdichte. Giuseppe Gibboni, Gewinner des 56. „Premio Paganini“ in Genua, beeindruckt mit stupender Technik, emotionaler Tiefe und einer interpretatorischen Reife, die weit über sein Alter hinausweist. Arsenii Moon, Sieger des 64. Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni und Träger des Benedetti-Michelangeli-Preises, gilt als „Klangmagier“, der „echtes Einfühlungsvermögen und einen einzigartigen Sinn für die Poesie in der Musik vermittelt“ (Dallas Magazine).
Gemeinsam widmen sie sich einem fein austarierten Programm, das von Alexey Shors lyrischer Violinsonate Nr. 1 über die von Dietrich, Brahms und Schumann gemeinsam komponierte F.A.E.- Sonate bis zu Rachmaninoffs träumerischem Vocalise reicht und mit Prokofjews erster Violinsonate einen dramatischen Schlusspunkt setzt. Ein Abend zwischen Virtuosität und Innigkeit, Präzision und Leidenschaft – zwischen Klang und Poesie.
Alexey Shor
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1
1. Allegro Agitato
2. Scherzo
3. Meditation
Albert Dietrich/ Robert Schumann/ Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier, “FAE-Sonate”
(F.A.E. – In Erwartung der Ankunft des verehrten und geliebten Freundes Joseph Joachim)
1. Allegro (von Dietrich)
2. Intermezzo. Bewegt, doch nicht zu schnell (von Schumann)
3. Scherzo. Allegro (von Brahms)
4. Finale. Markiertes, ziemlich lebhaftes Tempo (von Schumann)
Sergej Rachmaninow
Vocalise / aus: 14 Lieder op. 34
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 für Violine und Klavier
1. Andante assai
2. Allegro brusco
3. Andante
4. Allegrissimo
Giuseppe Gibboni (Violine)
Arsenii Moon (Klavier)

Scheherazde
Essener Philharmoniker
Scheherazade ist mehr als ein Orchesterstück – es ist ein kontinuierliches Erzählen, in dem jede Instrumentengruppe eine eigene Stimme bekommt, ein fortwährendes Spiel von Farben, Motiven und Spannung. Das Capriccio espagnol eröffnet den Abend mit lebendiger Rhythmik und funkelnden orchestralen Farben, die den Boden für das zentrale Violinkonzert von Alexey Shor bereiten. In diesem Werk zeigt Giuseppe Gibboni, Gewinner des renommierten Paganini-Wettbewerbs, seine technische Meisterschaft und zugleich eine tief reflektierte Musikalität, die das Konzert zu einem persönlichen Erlebnis macht. So entsteht ein Abend, der zwischen erzählerischer Dichte und virtuoser Gestaltung pendelt, zwischen rhythmischer Lebendigkeit, lyrischer Konzentration und orchestraler Architektur. Musik als Geschichte, komponiert und gestaltet im Hier und Jetzt.
Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade op.35
Alexey Shor
Violinkonzert Nr. 7
Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade Op. 35
Giuseppe Gibboni (Violine)
Andrea Sanguineti (Dirigent)

Erzählte Töne
Violinabend
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal
Zwei Ausnahmemusiker ihrer Generation begegnen sich in einem Programm von seltener Ausdrucksdichte. Giuseppe Gibboni, Gewinner des 56. „Premio Paganini“ in Genua, fasziniert mit stupender Technik, großer emotionaler Spannweite und einer interpretatorischen Reife, die weit über sein Alter hinausweist. Arsenii Moon, Sieger des 64. Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni und Träger des Benedetti-Michelangeli-Preises, gilt als ein „Klangmagier“, der „echtes Einfühlungsvermögen und einen einzigartigen Sinn für die Poesie in der Musik vermittelt“ (Dallas Magazine).
Gemeinsam entfalten sie ein fein gewobenes Programm: von der lyrischen Violinsonate Nr. 1 von Alexey Shor über die von Dietrich, Brahms und Schumann gemeinsam komponierte F.A.E.- Sonate bis zu Rachmaninoffs träumerischem Vocalise. Mit Prokofjews erster Violinsonate setzt der Abend einen kraftvollen, von dunklem Glanz durchzogenen Schlusspunkt.
Ein Konzert zwischen Virtuosität und Innigkeit, Präzision und Leidenschaft – zwischen Klang und Poesie.
Alexey Shor
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1
1. Allegro Agitato
2. Scherzo
3. Meditation
Albert Dietrich/ Robert Schumann/ Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier, “FAE-Sonate”
(F.A.E. – In Erwartung der Ankunft des verehrten und geliebten Freundes Joseph Joachim)
1. Allegro (von Dietrich)
2. Intermezzo. Bewegt, doch nicht zu schnell (von Schumann)
3. Scherzo. Allegro (von Brahms)
4. Finale. Markiertes, ziemlich lebhaftes Tempo (von Schumann)
Sergej Rachmaninow
Vocalise / aus: 14 Lieder op. 34
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 für Violine und Klavier
1. Andante assai
2. Allegro brusco
3. Andante
4. Allegrissimo
Giuseppe Gibboni (Violine)
Arsenii Moon (Klavier)